| Michèle Bernier und Marie- Pascale Osterrieth |
| Männer und andere Irrtümer...! |
| Das brillante Gegenstück zu "Caveman" - aus der Sicht der Frau
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…und das schreibt die Presse: «Eine Paraderolle für eine Schauspielerin. Ein furioses Solo das wirkt wie «Sex and the City», «Desperate Housewives» und «Bridget Jones» am Rande des Nervenzusammenbruchs. … «Ein hinreissendes Frauen-Stück, über das auch Männer lachen können…» «Ehen und andere Katastrophen packend und brillant gespielt» Mit: Kristina Nel. / Inszenierung: Stefan Saborowski. |
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Wenn Männer in die Jahre kommen, müssen sie durch die Midlife-Crisis. Oft verlässt der um seine Jugendlichkeit ringende Mann das angetraute Weib, um sich für eine "junge, schöne Fee" wieder in den Märchenprinzen zu verwandeln. Eine Paraderolle für eine Schauspielerin - ein amüsanter Theaterabend für Sie!
und das sagt die Presse:
Fulminantes Solo für eine Frau Eine Frau sieht rot. Am Anfang kommt sie mit einer Spielzeugpistole auf die Bühne, am Schluss verschwindet sie wieder mit einer Pistole in der Hand. Dazwischen spult sie zwei Stunden lang das volle Programm ab: betrogene Ehefrau, Verlassene, Verzweifelte, Wütende, Frustrierte, Traurige, das heulende Elend, die Fuchsteufelswilde, die ihren untreuen Mann hochkant rausschmeisst. Geballtes Frauenleben, -lieben und -leiden an einem Theaterabend, fulminant dargestellt von einer einzigen Schauspielerin: Kristina Nel. "Männer und andere Irrtümer" ist ein hinreissendes Frauenstück, über das auch Männer lachen können sofern sie über Selbstironie, Humor und Selbsterkenntnis verfügen. Das Erfolgsstück der beiden französischen Autorinnen Michèle Bernier und Marie-Pascale Osterrieth, das nun im Helmut-Förnbacher-Theater im Badischen Bahnhof Basel Premiere hatte, ist sozusagen das Gegenstück, die Retourkutsche zu dem Bühnenrenner "Caveman", diesmal eben aus weiblicher Sicht. Auf der Bühne steht eine Frau, die mal "eine glückliche Frau" war mit allen Klischees, die dazugehören: perfekte Ehe, wohlgeratenes Kind, Häuschen auf dem Land, Zweitwagen. Doch nach zehn Ehejahren und abstumpfendem Alltag mutiert der vorher so zärtliche, aufmerksame und leidenschaftliche Ehemann zu einer "Mischung aus Forrest Gump und Rain Man", klebt nur noch vor dem Fernseher. Die "Eiszeit der Gefühle" bricht an. Aber plötzlich taucht er auf, der "Dämon im Mann". Die Alarmglocken läuten, wenn der Gatte plötzlich Diät und Sport macht, Sitzungen und Tagungen bis spätabends vortäuscht, und die Ehefrau schliesslich dahinterkommt, dass der Workaholic ein Verhältnis mit seiner Sekretärin hat. Hier beginnt das furiose Solo von Kristina Nel, die sich in einem Marathon-Monolog den Männerfrust von der Seele redet. Sie wütet, schimpft, weint, ist bissig, biestig, empört, scharfzüngig, durchlebt und durchleidet alle Phasen und die ganze Gefühlsachterbahn einer betrogenen Frau: Liebe, Wut, Wehleid, Jammer, Trennungsschmerz, Trotz. Wenn sie so unverblümt offen, unverschämt direkt, witzig-ironisch und entlarvend über ihren Ehemann und Männer generell vom Leder zieht, wenn sie ihre spleenigen und zickigen Freundinnen, ihre Nebenbuhlerin oder ihren paffenden Ehemann nachahmt und im Schnelltempo zig verschiedene Rollen spielt, dann wirkt das wie Szenen aus "Sex and the City", "Desperate Housewives" und "Bridget Jones" am Rande des Nervenzusammenbruchs. Kristina Nel trägt dieses Ein-Frau-Stück mühelos mit ihrer quirligen, lebhaften Bühnenpräsenz, mit ihrem schauspielerischen Facettenreichtum, mit ihrer Gabe, glaubhaft und hautnah die Hysterische, die Verletzliche, die Frustrierte zu spielen - wobei Regisseur Stefan Saborowski das Optimum an szenischem Witz und Effekt aus diesem Frauensolo herausholt. Das Stück ist amüsant und nachdenklich zugleich, hat viel Komik, gibt viel preis über Frauen und Männer um die 40, über Ehen, Seitensprünge, Midlife Crisis, und verrät freimütig und offenherzig, wie Frauen über (Ehe-)Männer und typisch Männliches so denken. ROSWITHA FREY BADISCHE ZEITUNG Ehen und andere Katastrophen Das Leben ist im Grossen und Ganzen wunderbar für «Sie»: Hausfrau, Mutter, so um die Vierzig. Sie: «Alle Frauen von einem bestimmten Alter an sind so um die Vierzig- entweder von Links oder Rechts.» Ihr Leben ist nicht wahnsinnig aufregend, aber es verläuft in wohlvertrauten Bahnen: Der Mann arbeitet hart und viel, die Eigentumswohnung ist nett und die Lebensversicherung einbezahlt. Sie bekocht ihn und hat Verständnis, wenn er wegen Sitzungen später nach Hause kommt und sich der Dialog auf «N‘Abend, Schatz; was gibt‘s zum Essen?» beschränkt. Den siebenjährigen Sohn betreut sie liebevoll. Natürlich ist die Beziehung nach zehn Jahren nicht mehr so prickelnd wie am Anfang - aber von «Ihr» aus, könnte es so weitergehen. Denn seinen Bauch und seine zunehmende Wortlosigkeit nimmt sie in Kauf. «Sie» denkt nach: «Wir wollten zusammen die Welt verändern, Hand in Hand - und nicht spiessig werden. Und was sind wir geworden? Spiessig.» Plötzlich aber wird er lebendig - will Sport treiben, Diät machen und kauft sich edle Leinen-Klamotten. Es dauert einige Wochen, bis «Sie» es merkt, dann jedoch fällt es ihr wie Schuppen von den Augen: Ihr Mann hat eine Geliebte. Frauen - und Männer Klischees werden persifliert - sind wahr und köstlich ausgespielt. Geschrieben haben «Männer und andere Irrtümer» - im Original «Le Démon du Midi» - die Französinnen Michèle Bernier und Marie-Pascal Osterrieth 1999. Seitdem ist diese «One-Woman-Show ein Grosserfolg auf den europäischen Theaterbühnen. Es ist die weibliche Antwort auf «Caveman - Ich jagen, du sammeln». Was gezeigt wird. lässt das Publikum oft lachen - auch wenn die Aussage mehr als traurig ist. Anfangs irritiert und von Selbstmitleid gelähmt beginnt «Sie» neue Freiheiten zu entdecken - die nicht wirklich vorhanden sind: Sie will sich auch einen Geliebten suchen, aber wo? Im Supermarkt? Bei Obi? Ehemalige Lover? Oder mal den Nachbarn anbaggern, der seit Jahren schon versucht, bei ihr zu landen? So einfach ist es eben nicht. KRISTINA NEL ist in einer Parade-Rolle als wütend-traurige Furie. Sie spielt 25 verschiedene Personen, und keine Minute hängt durch, nur die letzte Sequenz dröselt das dichte Geschehen etwas auf. Der Monolog scheint Kristina Nel auf den Leib geschrieben; die Regie stammt von Stefan Saborowski. Spannend wird der Abend dadurch, dass Nel die Personen, die sie imitiert - ihren ständig rauchenden Mann, die vermeintlichen Freunde, die sie bemitleiden, ihre entsetzte Familie mit der schwerhörigen Oma-köstlich überzeichnet bis hin zur absoluten Karikatur. So steht sie nach der Pause als grinsender Kopf in der berühmten Fotografie von Marilyn Monroe über dem New Yorker UBahn Schacht und lispelt zu Säuselklängen mit der Stimme der Geliebten: «Es ist so schön, einen Mann im Haus zu haben.» Dann ertönt sein sonorer Bass: «N‘Abend, Schatz; was gibt‘s zu Essen?» Sie wieder säuselnd: «Soll ich Dir eine Büchse Ravioli aufmachen?» BEA BERCZELLY BZ
Französische Männerschelte Was Sie schon immer über Männer wissen wollten, sagt Ihnen jetzt Kristina Nel in dem Ein-Frau-Stück „Männer und andere Irrtümer“ im Förnbacher-Theater Basel. Eine intelligent gemachte Komödie zweier französischer Autorinnen über die Unzulänglichkeit männlicher Lebensführung und weiblicher Schwäche. Das Stück ist sozusagen die französische Gegenantwort auf die amerikanische Kult-Comedy „Caveman-Du sammeln, ich jagen“, das erfolgreichste Solostück in der Geschichte des Broadways über Männer und ihre Beziehungen zu Frauen. Nun hat das Pariser Pendant zu den jagenden Männern nicht unbedingt das Zeug zum Lachmuskeltraining wie die vergleichbare US-Ein-Mann-Story, die durch Gelächter die Bauchmuskeln in Bestform bringt aber dafür liftet sie in zwei höchst amüsanten Stunden durch viel Lächeln die Gesichtsfältchen ganz dezent, ohne Botox, nur mit Pointen. Denn diese französische Männerschelte kommt charmant daher, mit viel Witz, trockenem Humor, und sie versammelt alle Klischees, die es über Männer gibt: von der Glatze bis zu den sprießenden Haaren in Ohren und Nasen. Aus Frauensicht wird ein ironischer Blick auf beiderlei Geschlechter geworfen, deren kleine Unterschiede und großen Folgen, auf männliche Logik und weibliche Intuition. Es ist ein Mammutdialog. Szenen einer Ehe gespielt von einer einzigen Person, die im Laufe des Abends in gut 20 Rollen schlüpft. Von der betrogenen Ehefrau, dem untreuen Ehemann, der Nebenbuhlerin, den besten Freundinnen, die auch die schlimmsten Feindinnen sein können, über den anbaggernden Nachbarn, die italienische Concierge, Ex-Liebhaber, Eltern, Sohn, wohlmeinende Mitmenschen. Die namenlose „Sie“, die sich zuerst erschießen, dann aber doch lieber Witwe werden will, ist eine Paraderolle für eine so vielseitige Schauspielerin wie Kristina Nel, die zuletzt in der Screwball-Komödie „Othello darf nicht platzen“ als Opernsängerin und in Yasmina Rezas Familiendrama „Gott des Gemetzels“ als Mutter zu sehen war. Auch in der One-Woman-Show ist Nel wandlungsfähig, bühnenpräsent, kann auf der fast leeren Bühne alle Re-gister ihrer subtilen Schauspielkunst ziehen. Als schnöde Sitzengelassene schaltet sie innerhalb von wenigen Se- kundenbruchteilen um vom heulenden Elend mit Großpackung Kleenex, zur wilden Furie, von der frustrierten Trennungsgeschädigten, die einsam mit dem Goldfisch redet, zum naiven Dummchen Im Heimwerkermarkt, wo, sie - hallo, Männer, auch schon mal erlebt? - auf das Heimwerkermännchen trifft. Es wäre zu komisch gewesen, wenn ihr Ehemann Helmut Förnbacher in dieser Ehe-Tragikomödie Regie geführt hätte. Er überließ das großzügigerweise seinem Gastregisseur Stefan Saborowski, der das Stück flott inszeniert und aus dem reinen textlastigen Frauensolo szenisch herausholt, was an Aktion und Emotion möglich ist. Und seine Protagonistin, die sich einen Abend lang für die Zuschauer höchst unterhaltsam den Frust von der Seele redet, weiß im eleganten Hosenanzug auf archetypische Weise feminin zu sein. JÜRGEN SCHARF SÜDKURIER
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| Originalbild von Dorothea Hilti (www.dorotheahilti.com) Grösse: 2m x 3m |
| Dieses Bild hat Dorothea Hilti eigens für "Männer und andere Irrtümer" gemalt und der Company für eine Versteigerung zur Verfügung gestellt. Noch ist es zu haben!!!! Sie können mitsteigern: ab Fr. 10'000.- Der Erlös kommt der Helmut Förnbacher Theater Company zugute. Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail an: info@foernbacher.ch
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