| 30 Jahre: Die Helmut Förnbacher Theater Company | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Leitung: Helmut Förnbacher, Kristina Nel Die Helmut Förnbacher Theater Company. Die Helmut Förnbacher Theater Company ist eine der ältesten freien, nicht subventionierten Schweizer Theatergruppen und wurde 1980 vom Film- und Theater-Regisseur und Schauspieler Helmut Förnbacher anlässlich einer vielbeachteten Inszenierung von Hofmannsthals „Jedermann“ in der Basler Elisabethenkirche gegründet. Seither hat die Company mit inzwischen weit über hundert (!) Eigenproduktionen eine grosse Zahl treuer Zuschauerinnen und Zuschauer für ihr Theater gewinnen und begeistern können. Während Jahren hat die Helmut Förnbacher Theater Company kontinuierlich attraktive und qualitativ wertvolle Theater-Produktionen mit einem hoch qualifizierten Team von Schauspielern und Regisseuren erarbeitet und ihre Projekte an den unterschiedlichsten Spielorten in der Basler Region realisiert. - Spielorte, die sie für das Theater erschlossen hat und die heute von anderen kulturellen Institutionen rege kreativ genutzt werden. - Unter anderen in der Basler Martinskirche, im Botanischen Garten in Brüglingen, im Wenkenpark in Riehen, im Kongress-Zentrum und div. Hallen der Messe Basel, im Volkshaus, im Rhypark im alten Erstklass-Buffet im Badischen Bahnhof und vor allem auch im eigenen, wunderschönen Zirkuszelt mit über zweitausend handgemalten Sternen am Zirkushimmel. Seit zehn Jahren hat jetzt die Company mit der ehemaligen Zollhalle im Badischen Bahnhof Basel ein eigenes, festes Zuhause - einen eigenen Theaterraum, der intensiv genutzt und bespielt wird. - Ein Raum, der für die Theaterarbeit, für die Proben und Vorstellungen ideale Voraussetzungen und Möglichkeiten bietet und der von den Zuschauerinnen und Zuschauern begeistert aufgenommen wird - das Förnbacher Theater! Neben populären Komödien und Musicals hat die Company vor allem die grossen, klassischen Meisterwerke von Brecht, Dürrenmatt, Goethe, Goldoni, Molière, Nestroy, Schiller und von Shakespeare in aufwändigen Eigenproduktionen realisiert und mit ihren Inszenierungen grosse Aufmerksamkeit und Akzeptanz bei den Zuschauern und in den Medien gefunden und ein zahlreiches, treues Stamm-Publikum an ihr Theater binden können. Sie gehört zu den ganz wenigen Theatern im gesamten Deutschen Sprachraum mit noch immer steigenden Abo-Zahlen. Und mit ihren Klassiker-Inszenierungen ist es gelungen, auch erfreulich viele junge Menschen zu erreichen und für das Theater begeistern zu können. Dieses nicht subventionierte Theater finanziell durch die rauen Zeiten zu steuern, ist eine schwierige Gratwanderung. Und ohne die grossen, Quoten bringenden Spielfilme, die Helmut Förnbacher für das Deutsche Fernsehen realisiert (Tatort, Gross-Stadt-Revier, Die Männer vom K 3, Polizeiruf, Unser Charlie, Pilcher, usw., usw.), wäre die Finanzierung des Theater-Unternehmens nicht möglich. - Wie bei jedem professionellen Theater können die Eintrittspreise die Kosten für die Produktionen nicht decken. Vom Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt wird die Company auf Antrag jeweils für eine Theater-Produktion gefördert und vom Kanton Basel-Land erhält sie ebenfalls einen kleinen Förder-Beitrag. Dazu kommen weitere Beträge von Gemeinden, Stiftungen und Sponsoren. Die Helmut Förnbacher Theater Company spielt in einem der schönsten und stimmungsvollsten Theater im Raum Basel und möchte mit ihrem attraktiven Angebot den Theaterbesucherinnen und -Besuchern auch in Zukunft eine wichtige Alternative im reichen kulturellen Angebot der grossen Basler Region bieten. "Absoluter Hochseilakt" "Ich mache Theater für das Publikum, ich möchte, dass sich die Leute unterhalten und dass sie etwas mitnehmen aus den Stücken", beschreibt Helmut Förnbacher sein Theaterideal. Er sieht sich da in guter Tradition eines Molière, Goldoni oder Shakespeare, "die immer mit den Zuschauern und für die Zuschauer gespielt haben". Diesen Anspruch, publikumsnahes Theater zu machen, löst der bekannte Regisseur und Schauspieler mit seiner Theater Company in Basel seit nunmehr 30 Jahren ein. Sich so lange als freies Theater zu behaupten, ist für den Theaterchef im Rückblick "fast unfassbar". Seit zwölf Jahren hat die Förnbacher Theater Company ihre feste Bleibe in der ehemaligen Zollhalle im Badischen Bahnhof in Basel. Und hat in jüngster Zeit einiges investiert in Sicherheitsauflagen und Verschönerung des Foyers. Die bequemen roten Sitze stammen noch aus der früheren Basler "Komödie". Als "wahnsinnige Herausforderung" und "absoluten Hochseilakt" bezeichnet der Theaterleiter die Anstrengung, als nicht subventioniertes Theater 14 Stücke in einer Saison auf die Bühne zu bringen eine Spielzeit wie an einem der großen Häuser. "Vorher waren wir ein Event, jetzt sind wir ein festes Theater, das jeden Abend etwas anderes spielt. Das ist sehr schwer, weil so viel geboten wird in Basel". Angefangen hat die Förnbacher Theater Company als Wanderbühne, die wie einst die Truppe von Molière von Spielort zu Spielort zog. Der Auslöser, überhaupt eine eigene Theatergruppe zu gründen, war eine Aufführung des "Jedermann" in der Elisabethenkirche in einer modernen Inszenierung. Alle Vorstellungen waren ausverkauft, und dieser Erfolg motivierte Förnbacher zum Weitermachen. So spielte sein Ensemble an wechselnden Aufführungsorten, unter anderem "Das große Welttheater" in der Martinskirche, Molieres "Der Geizige" im Sudhaus, aber auch im Botanischen Garten Brüglingen und in einem Zirkuszelt mit 2500 Sternen im Riehener Sarasinpark. Eine Zeitlang trat Förnbachers Company auch im Erstklass-Büfett des Badischen Bahnhofs auf, wo er in Zusammenarbeit mit dem Theater Basel dessen Infrastruktur nutzen konnte. Danach bot man ihm die ehemalige Zollhalle an, die er sukzessive zur Theaterhalle umwandelte. Gut 100 Stücke hat er mit seiner Company schon inszeniert, schätzt Förnbacher, der aus einem Reservoir von rund 50 Schauspielern schöpfen kann. Ein Programm mit sieben Neuinszenierungen und sieben Wiederaufnahmen zu stemmen wie in dieser 30. Spielzeit, "das bedeutet ununterbrochen zu arbeiten", weiß der Basler Theatermann, der als Leiter, Regisseur und Schauspieler in Mehrfachfunktion aktiv ist. Dass sich seine Company trotz der Konkurrenz von 20 freien Theatern in Basel so lange erfolgreich halten konnte, verdankt Förnbacher auch seinem prominenten Namen. Er hat etwa 200 Hauptrollen in Fernseh- und Kinofilmen gespielt, und bei ebenso vielen Filmen Regie geführt darunter "Tatort"-Folgen mit dem Kultduo Manfred Krug und Charles Brauer. Auch Förnbachers Ehefrau Kristina Nel, die bei vielen seiner Produktionen auf der Bühne steht, hat schon früh Filmruhm eingeheimst und mit Stars wie Lee Marvin gedreht. In der am 15. September startenden neuen Saison setzt Förnbacher auf "Welt-Erfolge". Das heißt Stücke, die teils durch Verfilmungen berühmt oder große Bühnenrenner sind. Zur Eröffnung gibt es die romantische Komödie "Das Spiel von Liebe und Zufall" von Marivaux. Zwei Tage später hat der Wirtschafts-Psycho-Krimi "Die Grönholm-Methode" Premiere, eines der derzeit meist gespielten Stücke auf europäischen Bühnen mit einem topaktuellen Thema in Zeiten der Finanzkrise: Es geht um Manager, um Global Player, um perfide Spiele und Prüfungen im gnadenlosen Big Business. Badische Zeitung September 09 Roswitha Frey |
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| Bühne und Kostüme Sandra Bergamin, Duri Bischoff, Romano Consigli, Lukas Dietschi, Otto Edelmann, Kristina Förnbacher, Wolf Gross, Monique Gygax, Tedd Haunschild, Yvonne Hänzi, Jacqueline Kobler, Lotti Köpf-Jaberg, Dätt Marti, Rica Mattmüller, Anuschka Meyer-Riehl, Cäcilia Müller, Rico Nart, Regina Potocki, Angela di Ruggiero, Susanne Santa-Schaad, Irma Schönauer, Fred Spillmann, Hansjörg Surer, Catherine Voeffray, Georges H. Wolf, Catherine Zimmermann, Susanne Zangerl. |
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| Schauspielerinnen Isabella Andretta, Izabelle Augustin, Zita Baerlocher, Anja Becher, Sandra Bergamin, Sylvia Bossart, Pia Braccini, Angela Buddecke, Agnes Dünneisen, Alice Fahrion, Caroline Felber, Sandra Förnbacher, Erika Giger, Noëmi Gradwohl, Cécile Gschwind, Monique Gygax, Nina Gygax, Viviane Gygax, Susanne Haller, Charlotte Heinimann, Esther B. Heinze, Sibylle Henning, Ann Höling, Tanja Horisberger, Salome Jantz, Bigna Keller, Judith Keller, Katrin Kiefer, Barbara Knüsel-Schwager, Karin Kolb, Yvette Kolb, Barbara Kohrs, Natalie Kriesemer, Brigitta Laube, Leontina Lechmann, Dominique Lendi, Gaby Logar, Martina Maurer, Myriam Mazzolini, Gaby Müller, Kristina Nel, Evelyne Nydegger, Karin Ochsner, Filomena Pizzolante, Eli Pflugi, Kathrine Ramseier, Trudi Roth, Suly Röthlisberger, Tiziana Sarro, Ursula Schaeppi, Lara Schenk, Bea (Beija) Schneider, Irina Schönen, Tanja Schupnek, Charlotte Sender, Ludmila Skripkina, Linda Spiess, Sandra Strütt, Lydia Sutter, Suzanne Thommen, Andrea Surbeck, Stefka Todorova, Marianne Varga, Rose-Maria Vischer, Jacqueline Visentin, Sieglinde Weichert, Silvia Wessang, Miriam Wettstein. |
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| Schauspieler Nic Aklin, Sebastian Arenas, Samuel Bally, Patrick Bardelli, Claude Bärtschi, Butz Bennet, Victor Behounek, William Berger, René Besson, Sebastian Bissig, Oliver Blessinger, Thomas Blubacher, Dominik Blumer, Hans-Peter Brammann, Erwin Brigger, David Bröckelmann, Martin Bruns, Manfred Burkhart, Werner Degen, Hans H. Diehl, Buddy Elias, Oliver Elias, Patrick Elias, Miguel Engewald, Edwin Fabian, Helmut Förnbacher, Marcus Gerber, Daniel Goldberger, Paul Göttin, Simon Grossenbacher, Peter Oliver Haerdi, Thomas Hardegger, Andy Haueter, Roland Herrmann, Bernd Hoffmann, Lothar Hohmann, Giacomo Huber, Jan Kessler, Matthias Klausener, David Köhne, Helmuth Kosiarka, Oliver Krättli, Markus C. Kühne, Peter Kunovits, Jo Künzle, Christoph Lanz, Peter Leimgruber, Alexander Löffler, Daniel Ludwig, Fred Mäder, Werner Mägli, Dieter Mainka, Erosi Margiani, Heinz Margot, Horst-Günter Marx, Maurizio Mathys, Romeo Meyer, Urs Mühlethaler,Tom Müller, Dani Muri, Conny Nelson, Robin Nidecker, Peter Oehme, Sandor Pellmont, Arth Paul, Marc Perret, Jean-Luc Pfisterer, René Picard, Serge de la Rey, Peter Richner, Rudolf Ruf, Jörg Schade, Jürgen Schempp, Max Scherrer, Tibor Schlingloff, David Tobias Schneider, Florian Schneider, David Schoenauer, Axel Scholtz, Hans E. Schons, Willy Schraner, Bernd Seebacher, Jürgen Sidow, Philipp Steiner, Guido Stöckli, Hanspeter Stoll, Hansjörg Surer, Kenneth Suter, José Dias Teixeira, Franz Tscherne, Alexander Tschernek, Eugen Urfer, Jupp Saile, Guido von Salis, Matthias von Spallart, Jürgen von Tomëi, Percy von Tomëi, Nikolaus M. Tschopp, Stefan Uehlinger, Eugen Urfer, Yves Vaucher, Kurt Wisler, Burkhard Wolf, Georges H. Wolf, Matthias Zelazko, Benjamin Zelouf, Gerhard Zemann. |
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| Musik und Musikalische Leitung Oliver Blessinger, Dominik Blumer,Torsten Buldmann, Roberto Braccini, Caspar Dechmann, Reinhold Glembotzki, Susanne Haller, Ruth Jeker, David Johnson, Katrin Kiefer, Niina Kivelä, Barbara Kleiner, Arth Paul, Marc Perret, René Picard, Harri Rodmann, Beat Schaub, Dietrich Seybold, Hardy Schneiders, Andreas N. Tarkmann, Benjamin Zelouf. |
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| Die Stücke | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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