Die Helmut Förnbacher Theater Company
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HELMUT FÖRNBACHER

Regisseur, Schauspieler, Drehbuchautor, Theaterdirektor.

Geboren in Basel. Ausbildung zum Schauspieler in Wien. Mit 18 spielt er seine erste Hauptrolle an der Komödie in Basel. Mit 20 engagiert ihn Hollywood-Regisseur Victor Vicas für eine der Hauptrollen in „The Lost Ones - Die Vermissten“ (in der Schweiz:“ SOS-Gletscherpilot“). Mit 23 gibt er mit Sartres: „Die ehrbare Dirne“ sein Debut als Regisseur an der Basler Komödie. Nach Engagements am Schauspielhaus in Zürich und am Stadttheater Bern folgen ungezählte Arbeiten an vielen Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum (u.a. Aachen, Berlin, Bonn, Frankfurt, Hamburg, Mainz und München). 1974 übernimmt er die Direktion des Theater „vis à vis“ in Basel und l975 die Leitung des „Studios für Musik und Theater“ und des „Opernstudios“ der Basler Musik-Akademie.

Der Schwerpunkt seiner Arbeit konzentriert sich mehr und mehr zu Film und Fernsehen, wo er in weit über hundert Filmen Hauptrollen verkörpert. 1968 schreibt, inszeniert und produziert er seinen ersten eigenen, abendfüllenden Spielfilm: „Sommersprossen (What a way to die)“. In der Folge inszeniert Förnbacher über 100 weitere, grosse Spiel- und Fernsehfilme (vor allem für die ARD und das ZDF), schreibt Drehbücher und ist seit 1980 Direktor der „Helmut Förnbacher Theater Company“.


Film und Fernsehen - eine Auswahl als Schauspieler:

„Schonzeit für Füchse“, „Forellenhof“, „The Lost Ones“, „Hinter den sieben Gleisen“, „Lampenfieber“, „Nun singen sie wieder“, „Süden“, „Die Abenteuer des Mark Twain“, „Sechs Personen suchen einen Autor“, „Romeo und Julia“, „Die Kuba-Krise“, „Rabe, Pilz und 13 Stühle“, „Ein Fall für Zwei“, „Die plötzliche Einsamkeit des Konrad Steiner“, „Steppenwolf“, „Der Monddiamant“, „Peter Strohm“, „Barfuss im Park“, „Camus: Der Fall“, „Die Männer vom K 3: Eine saubere Stadt“, „Unser Charly“, „Stürmische Begegnung“, „Tatort: Tod auf Neuwerk“, „Tausend Mal berührt“, „Im Himmel schreibt man Liebe anders“, „Grounding“.


Film und Fernsehen - eine Auswahl als Regisseur:

„Sommersprossen“ (und Drehbuch), „Fiestas“ (Preis der Deutschen Filmtheater), „Zwischen den Flügen“, „Mein Butler und ich“, „Pilcher: Stürmische Begegnung“, „Weissblaue Geschichten“, „Ein unvergessliches Wochenende in Kanada“, „Grossstadt-Revier“, „Ein unvergessliches Wochenende in Sevilla“, „Ein besonderes Paar“, „Geschichten aus der Heimat“, „Unser Charly“ (und Drehbuch), „Alles wegen Robert De Niro“, „Die Männer vom K 3: Eine saubere Stadt“ (und Drehbuch), „Zwei süsse Früchtchen“, div. „Tatorte“ (mit Manfred Krug): „Tod auf Neuwerk“, „Arme Püppi“ (und Drehbuch), „Der Duft des Geldes“, „Blaues Blut“, „Der schwarze Skorpion“ und für die Schweiz den Tatort: „Am Ende der Welt“. „Polizeiruf 110 - Seestück mit Mädchen“, „Du bist mein Kind“ (und Drehbuch), „Mein Mann, mein Leben und Du“, „Tausend Mal berührt“, „Der König der Herzen“, „Der Weg zu Dir“, „Im Himmel schreibt man Liebe anders“.

Theater - eine Auswahl als Regisseur:

Anouilh: „Das Orchester“. Ayckbourn: „Bedroomfarce“. Brecht/Weill: „Die Dreigroschenoper“. De LaClos: „Gefährliche Liebschaften“. Dürrenmatt: „Der Besuch der alten Dame“, „Die Physiker“, „Der Meteor“. Goethe: „Faust 1“, „Die Mitschuldigen“. Goldoni: „Der Diener zweier Herren“. Gurney: „Love Letters“. Hofmannsthal: „Das grosse Welttheater“, „Jedermann“. Kleist: „Der zerbrochene Krug“. Kohout: „August August, August“. Molière: „Der eingebildete Kranke“, „Der Geizige“, „Die Schule der Ehemänner“, „Tartuffe“. Nestroy: „Der Talisman“, „Der böse Geist Lumpazi Vagabundus“. Pinter: „Niemandsland“. Rostand: „Cyrano de Bergerac“. Sartre: „Die ehrbare Dirne“. Schiller: „Kabale und Liebe“. Schneider: „Sennentuntschi“. Schönthan: „Der Raub der Sabinerinnen“. Shaffer: „Amadeus“. Shakespeare: „Der Widerspenstigen Zähmung“, „Ein Sommernachtstraum“, „Julius Caesar“, „Viel Lärm um nichts…!“, „Was ihr wollt“, „Wie es Euch gefällt“. Shaw: „Helden“, „Don Juan in der Hölle“, „Mrs. Warrens Gewerbe“. Simon: „Sunny Boys“. Veber: „Dinner für Spinner“. Villar: „Eifersucht“. Wilde: „Bunbury - oder wie wichtig es ist, ernst zu sein“. Und die Musicals: „Feuerwerk“, „Die glaini Rhygass-Opere“, „My Fair Lady“ und „Ladies Night“.